Datenschutzerklärung
Stand: 8. August 2026
LawTalk verarbeitet zwei Arten von Daten: die wenigen Angaben, die ein Konto braucht, und alles, was du selbst in die App gibst — hochgeladene Karteikarten und Protokolle, deine Antworten im Prüfungsgespräch, deine Fragen an den KI-Tutor. Der zweite Teil ist der empfindlichere. Diese Erklärung sagt für jede Funktion, was damit geschieht, warum es erlaubt ist und wer es zu sehen bekommt.
1. Verantwortlicher
Tom Shafizadeh
Schulstraße 9
48149 Münster
Deutschland
tom.shafizadeh@icloud.com
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt. LawTalk wird von einer einzelnen Person betrieben; die Voraussetzungen des Art. 37 DSGVO und des § 38 BDSG liegen damit nicht vor.
Das Angebot richtet sich an Personen ab 16 Jahren. Bei der Registrierung fragen wir deshalb dein Geburtsjahr ab und legen kein Konto an, wenn sich daraus ein geringeres Alter ergibt (Näheres unter Ziffer 2).
2. Konto und Anmeldung
Für die Registrierung verarbeiten wir E-Mail-Adresse, Passwort, Anzeigename, Geburtsjahr und den Einmal-Code, mit dem der Zugang derzeit vergeben wird. Das Passwort wird ausschließlich als kryptografischer Hashwert gespeichert, nicht im Klartext. Nach der Registrierung erhältst du eine Bestätigungs-E-Mail; ohne Bestätigung bleibt das Konto unbenutzbar.
Vom Alter speichern wir nur das Jahr, nicht dein Geburtsdatum. Für den einzigen Zweck, zu dem wir es brauchen — die Altersgrenze von 16 Jahren aus Ziffer 1 —, genügt das, und weniger geht nicht (Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVO). Eine Altersangabe als bloße Zahl speichern wir bewusst nicht: Sie wäre ab dem nächsten Geburtstag falsch.
Freiwillig kannst du außerdem Universität, Studienstart (als Semester) und einen angestrebten Prüfungstermin angeben. Sie dienen allein dazu, Inhalte und Termine deinem Studienstand zuzuordnen. Ohne sie funktioniert LawTalk unverändert; du kannst sie jederzeit unter „Konto" nachtragen, ändern oder wieder entfernen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für E-Mail-Adresse, Passwort, Anzeigename und Geburtsjahr — ohne sie kommt der Nutzungsvertrag nicht zustande, weil wir das Angebot erst ab 16 Jahren erbringen. Der Einmal-Code dient zusätzlich der Zugangsbeschränkung, insoweit Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Für die freiwilligen Angaben — Universität, Studienstart und Prüfungstermin — ist es Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, deine Einwilligung; du widerrufst sie, indem du die Angabe im Profil löschst, und die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung bleibt davon unberührt. Vertragsgrundlage sind die Nutzungsbedingungen, denen du bei der Registrierung zustimmst; gespeichert wird dabei, welcher Fassung du wann zugestimmt hast.
Solange LawTalk in der geschlossenen Testphase ist, stimmst du bei der Registrierung zusätzlich der Geheimhaltungsvereinbarung zu. Wurde dein Konto vor ihrer Einführung angelegt, holen wir die Zustimmung beim nächsten Anmelden nach. Gespeichert werden dabei Fassung, Zeitpunkt und die E-Mail-Adresse, unter der zugestimmt wurde — bei einer Registrierung zusätzlich ein Vermerk am Einmal-Code. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Die E-Mail-Adresse steht dort ein zweites Mal, weil der Nachweis sonst nichts belegt: Er bleibt bis zum Ablauf der Verjährungsfrist für Ansprüche aus der Vereinbarung erhalten, auch wenn du dein Konto vorher löschst (Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO), und ohne die Adresse ließe sich danach nicht mehr sagen, wer zugestimmt hat. Die Verknüpfung zum Konto selbst entfällt mit der Löschung. Näheres unter Ziffer 11.
3. Lerninhalte, Uploads und Suchindex
Du kannst Karteikartensätze (.apkg, .txt, .csv) sowie Lehrbücher, Skripte und Prüfungsprotokolle (.pdf, .txt, .md) hochladen. Wir speichern die Originaldatei, zerlegen den Text in Abschnitte und legen zu jedem Abschnitt eine mathematische Repräsentation („Embedding") an, damit die App passende Stellen zu einer Frage finden kann. Zusätzlich entstehen Lernfortschrittsdaten: welche Karte du wann wie gut beantwortet hast.
Beim Hochladen schlägt ein KI-Modell Titel und Rechtsgebiet vor; dafür wird ein Teil des Dateiinhalts an das unter Ziffer 9 genannte KI-Gateway übermittelt.
Aus Prüfungsprotokollen und Büchern zur mündlichen Prüfung ziehen wir zusätzlich Prüfungsthemen, Kernfragen und Fälle heraus und speichern sie getrennt vom Dokument. Das geschieht einmalig beim Hochladen und dient dazu, in der Simulation die Themen zu treffen, die tatsächlich häufig geprüft werden. Aus Protokollen halten wir außerdem Ablaufmerkmale der beschriebenen Prüfung fest — etwa ob sie mit einem Sachverhalt oder einer Frage begann, wie viele Fälle besprochen wurden und wie sich die Redeanteile verteilten.
Diese Ablaufmerkmale beschreiben Prüfungen, nicht Personen. Sie enthalten keine Bewertung von Prüferinnen und Prüfern und keine Aussagen über deren Eigenschaften. Für Merkmale, die einer namentlich benannten Person zugeordnet sind, gilt Ziffer 13: Sie bleiben im eigenen Bereich der hochladenden Person und sind für andere Nutzer nicht sichtbar.
Aus Ratgebern zur Prüfungstechnik entstehen Bewertungskriterien — kurze, sinngemäß wiedergegebene Regeln dazu, worauf es im Prüfungsgespräch ankommt. Sie bestimmen, woran die Simulation deine Antworten misst. Lädst du selbst einen solchen Ratgeber hoch, bleiben die Kriterien daraus in deinem Bereich. Daneben pflegt der Betreiber einen Satz Kriterien, der für alle gilt; die Bücher dahinter bleiben in seinem Bereich und sind für dich nicht abrufbar.
Zu jeder abgeschlossenen Simulation halten wir außerdem Kennzahlen deiner Sprechweise fest: durchschnittliche Satzlänge, Zahl besonders langer Sätze und dein Redeanteil am Gespräch. Diese Werte werden aus dem Transkript ausgezählt. Deine Stimme wird dafür nicht gespeichert und auch nicht ausgewertet — Sprechtempo, Pausen und Füllwörter messen wir nicht.
Eigene Uploads sind für andere Nutzer nicht sichtbar. Technisch ist das über Zeilenschutzregeln der Datenbank abgesichert, nicht nur über die Oberfläche. Zum Zugriff des Betreibers siehe Ziffer 9.
Daneben gibt es redaktionell gepflegte Inhalte, die keine Uploads von Nutzern enthalten: eine geteilte Bibliothek mit Dokumenten, die allen Angemeldeten offensteht, und Kartensätze, die erst nach einem Kauf oder der Einlösung eines Freischaltcodes sichtbar werden (Ziffer 10). Dein Lernfortschritt zu gekauften Karten gehört dir und bleibt erhalten, auch wenn ein Kartensatz nicht mehr freigeschaltet ist.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
4. Sprachein- und -ausgabe
Wenn du das Mikrofon nutzt, wird deine Aufnahme an unseren Server und von dort an das KI-Gateway übermittelt und dort in Text umgewandelt. Für die Sprachausgabe geht der Text der Prüferfrage oder Erläuterung denselben Weg und kommt als Audiodatei zurück.
Die Audiodaten werden bei uns nicht gespeichert — sie werden zur Umwandlung durchgereicht und danach verworfen. Gespeichert wird das Transkript, weil der Gesprächsverlauf sonst nicht rekonstruierbar wäre und die Auswertung nicht funktionieren würde.
Eine Stimmerkennung findet nicht statt. Die Aufnahme wird nicht dazu verwendet, dich anhand deiner Stimme zu identifizieren; biometrische Daten im Sinne des Art. 9 DSGVO entstehen dabei nicht.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Die Sprachfunktion ist Kern der Prüfungssimulation; ohne sie ist dieser Teil der App nicht nutzbar. Du kannst die Sprachfunktion jederzeit ungenutzt lassen und stattdessen tippen.
5. Prüfungssimulation, Bewertung und Gruppenprüfungen
In der Prüfungssimulation entstehen Gesprächsprotokolle, Bewertungen einzelner Antworten, eine Gesamtnote und eine textliche Rückmeldung. Diese Daten beschreiben deinen Leistungsstand und dienen keinem anderen Zweck als deiner Vorbereitung. Andere Nutzer sehen sie nicht; zum Zugriff des Betreibers siehe Ziffer 9.
Die Bewertung wird von einem KI-Modell erzeugt. Sie hat keine rechtliche Wirkung und beeinflusst keine Entscheidung über dich — sie ist eine Übungsrückmeldung. Eine automatisierte Entscheidung im Sinne des Art. 22 DSGVO liegt darin nicht. Dass du mit einer Maschine sprichst und nicht mit einem Menschen, ist in der Oberfläche jederzeit erkennbar.
Bei einer Gruppenprüfung treten mehrere Personen einer gemeinsamen Sitzung bei. Andere Teilnehmende sehen dann deinen Anzeigenamen, deine Beiträge im Gespräch und deine Bewertung. Du kannst stattdessen anonym teilnehmen; dann wird dein Anzeigename den anderen nicht angezeigt.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für die Teilnahme an einer Gruppensitzung zusätzlich deine Entscheidung, ihr beizutreten.
6. KI-Tutor und Quiz
Fragen an den KI-Tutor werden zusammen mit passenden Stellen aus deinen Unterlagen an das Sprachmodell übermittelt. Der Gesprächsverlauf wird gespeichert, damit du später weiterlesen und anknüpfen kannst. Beim Quiz speichern wir, welche Fragen du bereits gesehen und wie du geantwortet hast, damit sich Fragen nicht wiederholen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
7. Feedback und Fehlermeldungen
Wenn du über die Feedback-Funktion schreibst, speichern wir deine Nachricht, die Seite, von der aus du sie abgeschickt hast, deine Browser-Kennung (User-Agent) und deine Nutzerkennung. Ein E-Mail-Versand findet nicht statt: Die Nachricht bleibt in der Datenbank und wird dort vom Betreiber gelesen. Ein Versanddienstleister ist dafür nicht eingebunden.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse daran, gemeldete Fehler nachvollziehen und beheben zu können.
8. Betrieb, Sicherheit und Protokolle
Beim Aufruf der Seite verarbeitet der Hoster technisch notwendige Verbindungsdaten, darunter die IP-Adresse, Zeitpunkt, angeforderte Ressource und Browserkennung. Innerhalb der App zählen wir außerdem, wie oft ein Konto aufwendige Funktionen — Spracherkennung, Sprachausgabe, KI-Anfragen — in kurzer Zeit auslöst, um Überlastung und Missbrauch zu verhindern. Bei Fehlern entstehen Protokolleinträge mit technischen Angaben; Inhalte deiner Unterlagen und Gespräche gehören nicht hinein.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse an einem stabilen, sicheren und bezahlbaren Betrieb.
Im Bereich „Aktuelles" ruft unser Server juristische Nachrichtenquellen (RSS-Feeds von Gerichten und Fachmedien) ab. Dabei fließen keine Daten über dich an diese Quellen; der Abruf erfolgt zentral und unabhängig davon, wer die Seite gerade betrachtet.
9. Empfänger und Übermittlung in Drittländer
Für den Betrieb der App setzen wir Dienstleister ein, die Daten ausschließlich weisungsgebunden für uns verarbeiten. Unser Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO ist Lovable; die folgenden Anbieter setzt Lovable als Unterauftragsverarbeiter ein. Anders liegt es beim Zahlungsdienstleister — dazu unten gesondert.
- Lovable — Betrieb und Auslieferung der Anwendung, die Datenbank und das KI-Gateway, über das sämtliche KI-Funktionen laufen.
- Supabase — Datenbank, Anmeldung und Dateispeicher. Hier liegen Konto, Karteikarten, Dokumente, Gesprächsverläufe und Lernfortschritt.
- Google — Sprachmodelle für die Prüfungssimulation, den KI-Tutor, das Karteikartengespräch und die inhaltlichen Auswertungen.
- OpenAI — Spracherkennung, Sprachausgabe und die Berechnung der Suchindex-Werte zu deinen hochgeladenen Unterlagen.
E-Mails an dich — die Bestätigung deiner Adresse und das Zurücksetzen des Passworts — versendet Supabase als Teil der Anmeldeverwaltung. Ein weiterer Versanddienst wird nicht eingesetzt: Feedback, das du über die App meldest, bleibt in der Datenbank und wird dort vom Betreiber gelesen, statt per E-Mail weitergeleitet zu werden.
Die eingesetzten KI-Anbieter verarbeiten die übermittelten Inhalte weisungsgebunden und allein zu dem Zweck, die jeweilige Anfrage zu beantworten.
PayPal ist kein Auftragsverarbeiter. Für Käufe im Shop nutzen wir PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22–24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg. PayPal ist für die Zahlungsabwicklung eigenständig Verantwortlicher und nicht an unsere Weisungen gebunden; es gilt die Datenschutzerklärung von PayPal. Wir übermitteln dorthin Bestellnummer, Betrag und Produktbezeichnung, zurück erhalten wir Zahlungsstatus und Transaktionskennung. Deine Zahlungsdaten — Kontonummer, Kartendaten, PayPal-Zugangsdaten — erreichen LawTalk zu keinem Zeitpunkt; die Eingabe findet ausschließlich bei PayPal statt. PayPal kann Daten auch in die USA übermitteln.
Deine Daten liegen in den USA. Die Datenbank dieses Projekts wird in der AWS-Region us-east-2 (Ohio, USA) betrieben. Dort liegen dein Konto, deine Karteikarten, deine hochgeladenen Dateien, Gesprächsverläufe und Lernfortschritt. Auch die KI-Verarbeitung — Sprachmodelle, Spracherkennung, Sprachausgabe — findet außerhalb der Europäischen Union statt.
Diese Übermittlung stützen wir auf Standardvertragsklauseln der EU-Kommission nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO beziehungsweise auf eine Zertifizierung des Empfängers nach dem EU-US Data Privacy Framework (Art. 45 DSGVO). Trotz dieser Garantien lässt sich nicht ausschließen, dass US-Behörden Zugriff auf übermittelte Daten nehmen. Wenn du das nicht möchtest, nutze LawTalk nicht — eine Speicherung innerhalb der EU können wir derzeit nicht anbieten.
Eine Weitergabe deiner Daten an andere Nutzer findet nur statt, soweit du selbst einer Gruppenprüfung beitrittst (Ziffer 5). Verkauft oder für Werbung genutzt werden deine Daten nicht.
Zugriff des Betreibers. LawTalk hat einen Verwaltungsbereich, in dem der Betreiber zur Betreuung und Fehlersuche auf Konten zugreifen kann. Sichtbar sind dort insbesondere Profilangaben, Anzahl und Titel hochgeladener Dokumente, Karteikarten, Prüfungssimulationen mit Bewertung und Rückmeldung sowie getätigte Käufe und freigeschaltete Produkte. Der Zugriff erfolgt anlassbezogen und beschränkt sich auf das, was zur Beantwortung einer Anfrage oder zur Behebung eines Fehlers nötig ist. Ein zweiter administrativer Zugang besteht nicht.
Anmeldezeitpunkt und Nutzungsdauer. Im Verwaltungsbereich sieht der Betreiber außerdem, wann du dich zuletzt angemeldet hast, sowie eine Nutzungsdauer — insgesamt, je Tag und über die Zeit. Dafür wird nichts zusätzlich erhoben: Der Anmeldezeitpunkt fällt in der Anmeldeverwaltung ohnehin an, und die Dauer wird aus Zeitstempeln berechnet, die ohnehin zu deinen Lerndaten gehören — wann du eine Karte beantwortet, eine Frage gestellt oder eine Prüfung geführt hast. Es gibt keine Aufzeichnung deiner Seitenaufrufe, keine Messung im Hintergrund und keinen Mitschnitt deiner Sitzung.
Weil die Berechnung nur diese Zeitpunkte kennt, ist die Dauer eine Schätzung: Lesen und Zuhören ohne Eingabe zählt nicht mit. Sie wird beim Aufruf berechnet und nicht gespeichert; es entsteht also kein Nutzungsprofil, das fortgeschrieben würde.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse daran, den Betrieb zu planen und zu finanzieren (die Kapazität der Infrastruktur ist begrenzt, und die KI-Funktionen verursachen je Nutzung Kosten) sowie Missbrauch zu erkennen. Du kannst dieser Auswertung nach Art. 21 DSGVO widersprechen; eine Nachricht an tom.shafizadeh@icloud.com genügt.
10. Käufe, Zahlungen und Freischaltungen
Kaufst du einen Kartensatz im Shop, speichern wir zu deinem Konto: Bestellnummer, Produkt und Anbieter, Betrag, Zeitpunkt und Status der Bestellung, die Transaktionskennungen von PayPal sowie den Zeitpunkt, zu dem du der sofortigen Bereitstellung zugestimmt und dabei dein Widerrufsrecht abbedungen hast. Getrennt davon halten wir fest, welche Produkte für dein Konto freigeschaltet sind — daran hängt, welche Karteikarten du sehen kannst.
Löst du statt eines Kaufs einen Freischaltcode ein, speichern wir, welcher Code wann von deinem Konto eingelöst wurde. Auch dafür entsteht ein Beleg, dann über einen Betrag von null Euro.
Die Rückmeldungen von PayPal zu einer Zahlung bewahren wir in technisch reduzierter Form auf, um Doppelbuchungen zu erkennen und offene Zahlungen nachzuvollziehen. Name und E-Mail-Adresse des Zahlenden entfernen wir dabei, bevor etwas gespeichert wird — für die Zuordnung genügt uns die Bestellnummer.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die Abwicklung des Kaufvertrags und die Bereitstellung der gekauften Inhalte; Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit § 147 AO und § 257 HGB für die Aufbewahrung der Belege.
11. Speicherdauer
- Konto, Lerninhalte, Gesprächsverläufe: bis du sie löschst oder dein Konto löschst.
- Themen, Fälle und Ablaufmerkmale aus einem Dokument: so lange wie das Dokument selbst. Löschst du es, werden sie mitgelöscht.
- Zähler für Nutzungsgrenzen: 7 Tage, danach automatisch.
- Feedback: 12 Monate nach Eingang.
- Server- und Fehlerprotokolle: nach Vorgabe des Hosters, in der Regel wenige Wochen.
- Kaufbelege: 10 Jahre, weil § 147 AO und § 257 HGB das vorschreiben. Danach automatisch.
- Angefangene und abgebrochene Bestellungen, aus denen nie eine Zahlung wurde: 90 Tage, danach automatisch.
- Rückmeldungen von PayPal: 12 Monate, danach automatisch.
- Zustimmung zur Geheimhaltungsvereinbarung (Fassung, Zeitpunkt, E-Mail-Adresse, Vermerk am Einmal-Code): bis zum Ablauf der Verjährungsfrist für Ansprüche aus der Vereinbarung.
Löschst du dein Konto, werden alle zugehörigen Daten einschließlich der hochgeladenen Dateien entfernt. Eine Wiederherstellung ist danach nicht möglich.
Eine Ausnahme gilt für Kaufbelege. Sie sind Buchungsbelege und müssen aufbewahrt werden, auch wenn du dein Konto löschst. Wir entfernen deshalb bei der Kontolöschung die Verknüpfung des Belegs zu deinem Konto — der Beleg selbst bleibt bis zum Ablauf der Frist bestehen, ist danach aber keiner Person mehr zugeordnet. Das erlaubt Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO. Deine Freischaltungen und der Zugriff auf gekaufte Inhalte werden dagegen vollständig gelöscht.
Ebenso beim Einmal-Code. Er bleibt als verbraucht vermerkt, damit er nicht erneut eingelöst werden kann, und behält Fassung und Zeitpunkt der Zustimmung zur Geheimhaltungsvereinbarung als Nachweis (Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO). Die Zuordnung zu deinem Konto entfällt auch hier mit der Löschung.
12. Deine Rechte
Du hast uns gegenüber das Recht auf
- Auskunft (Art. 15) — auf Anfrage stellen wir dir eine vollständige Kopie deiner Daten zur Verfügung;
- Berichtigung (Art. 16) — Anzeigename, Geburtsjahr, Universität, Studienstart, Prüfungstermin und E-Mail-Adresse kannst du unter „Konto" ändern;
- Löschung (Art. 17) — einzelne Inhalte löschst du direkt, das gesamte Konto unter „Konto";
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18);
- Datenübertragbarkeit (Art. 20) — wir geben die Kopie in maschinenlesbarer Form (CSV und JSON) heraus;
- Widerspruch (Art. 21) gegen Verarbeitungen, die auf berechtigtem Interesse beruhen.
Für all das genügt eine Nachricht an tom.shafizadeh@icloud.com. Unabhängig davon kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, insbesondere bei der Behörde deines gewöhnlichen Aufenthaltsorts, deines Arbeitsplatzes oder des Orts des vermuteten Verstoßes (Art. 77 DSGVO).
Die Bereitstellung deiner Daten ist weder gesetzlich noch vertraglich vorgeschrieben. Ohne Konto und ohne eigene Unterlagen lässt sich LawTalk allerdings nicht sinnvoll nutzen.
13. Wenn deine Unterlagen Daten anderer Personen enthalten
Prüfungsprotokolle nennen häufig Namen von Prüferinnen und Prüfern, gelegentlich auch Namen von Mitprüflingen. Lädst du solche Unterlagen hoch, verarbeiten wir diese Angaben in deinem Auftrag: Sie bleiben in deinem privaten Bereich, werden anderen Nutzern nicht angezeigt und fließen nur in Auswertungen ein, die ausschließlich du siehst — etwa in ein Profil dazu, welche Themen eine bestimmte Prüferin erfahrungsgemäß abfragt.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt in der Prüfungsvorbereitung, für die Protokolle seit jeher gesammelt und weitergegeben werden. Verarbeitet werden nur Angaben aus der beruflichen Sphäre — wer wann welches Thema geprüft hat.
Von der Erhebung erfahren die genannten Personen in der Regel nicht unmittelbar; wir stützen uns insoweit auf Art. 14 Abs. 5 DSGVO, weil eine Benachrichtigung einen unverhältnismäßigen Aufwand bedeuten würde. Diese Erklärung dient zugleich der Information. Wer als Prüferin oder Prüfer der Verarbeitung widersprechen oder Löschung verlangen möchte, wendet sich an tom.shafizadeh@icloud.com; wir entfernen die betreffenden Angaben dann aus den Auswertungen.
Bitte an dich: Schwärze in Protokollen alles, was für die Vorbereitung nicht gebraucht wird — insbesondere Namen von Mitprüflingen und private Angaben. Die geteilte Bibliothek enthält ausschließlich redaktionelle Inhalte mit erfundenen Prüfernamen; Uploads von Nutzern gelangen nicht dorthin.
14. Speicherung auf deinem Gerät
LawTalk verwendet keine Analyse-, Tracking- oder Werbedienste und bindet keine fremden Skripte ein. Auf deinem Gerät wird nur gespeichert, was der Betrieb braucht:
- dein Anmelde-Token im lokalen Speicher des Browsers, damit du angemeldet bleibst;
- ein Cookie, das sich merkt, ob die Seitenleiste ein- oder ausgeklappt ist;
- zwei Cookies der Hosting-Umgebung (__dpl und __cf_bm): Sie leiten deine Anfrage an die richtige Version der Anwendung und wehren automatisierte Zugriffe ab. Sie enthalten kein Nutzungsprofil und werden nicht zur Auswertung deines Verhaltens verwendet.
All das ist für den von dir gewünschten Dienst und dessen sicheren Betrieb erforderlich (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Eine Einwilligung ist dafür nicht nötig, und einen Cookie-Banner gibt es deshalb auch nicht.
15. Zugriff durch externe KI-Assistenten
LawTalk bietet eine Schnittstelle, über die du einen externen KI-Assistenten — etwa einen Chat-Assistenten auf deinem Rechner — mit deinem LawTalk-Konto verbinden kannst. Die Verbindung kommt nur zustande, wenn du sie selbst ausdrücklich freigibst; ohne diese Freigabe fließt nichts.
Ein verbundener Assistent kann in deinem Namen folgende Daten abrufen:
- deine Karteikartendecks und Karten, einschließlich der aktuell fälligen Karten,
- Titel und Angaben deiner hochgeladenen Dokumente sowie Textabschnitte daraus, wenn er darin sucht,
- deine Prüfungssimulationen,
- die juristischen Nachrichten aus dem Bereich „Aktuelles".
Er kann außerdem neue Karteikarten anlegen. Andere Daten kann er weder ändern noch löschen, und er sieht nur deinen eigenen Bestand — die Zugriffsbeschränkungen der Datenbank gelten unverändert.
Wichtig: Was der verbundene Assistent mit den abgerufenen Daten macht, liegt außerhalb unseres Einflussbereichs. Sie verlassen LawTalk und unterliegen dann den Datenschutzbedingungen des Anbieters, den du gewählt hast. Verbinde deshalb nur Dienste, denen du deine Lernunterlagen anvertrauen würdest.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO — deine Einwilligung, die du mit der Freigabe erteilst. Du kannst sie jederzeit widerrufen, indem du die Verbindung im verbundenen Assistenten entfernst; die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung bleibt davon unberührt.
16. Änderungen dieser Erklärung
Wenn sich Funktionen oder eingesetzte Dienstleister ändern, passen wir diese Erklärung an. Maßgeblich ist die hier veröffentlichte Fassung mit dem oben genannten Stand.
